MAREVIDA

„MEIN“ ARCTIC CIRCLE 2019 ALS CREWMITGLIED

„MEIN“ ARCTIC CIRCLE 2019 ALS CREWMITGLIED

Möchte ich wirklich meine Semesterferien in der Kälte verbringen ?

Als Nikolas und Peter Hauke und mich fragte, ob wir in Spitzbergen mitsegeln wollten, waren wir beide ganz aus dem Häuschen. Das klang nach einem Abenteuer! Dann allerdings ein einschränkender Gedanke: Möchte ich wirklich meine einzigen zwei Sommerferienwochen in der Kälte, möglicherweise in dauerhaftem Nebel und Schnee verbringen? Schließlich liebe ich Sommer, Sonne und Wärme. „MEIN“ ARCTIC CIRCLE 2019 ALS CREWMITGLIED Weiterlesen …

LONGYEARBYEN – HAUPTSTADT ZWISCHEN NATUR UND TOURISMUS

60. bis 63. Reisetag

Longyearbyen / Spitzbergen (78°14,0´N, 015°37,0´E)

LONGYEARBYEN – HAUPTSTADT ZWISCHEN NATUR UND TOURISMUS

Longyearbyen

Im Logbuch steht: 17:23, NW 6kn, Seegang1, bedeckt, Einlaufen Isfjord, Crew wohlauf. Seit dem frühen Morgen sind wir an der hier ungeschützten Westküste Spitzbergens entlang nach Norden gesegelt.

300 Seemeilen im Westen liegt Grönland, zwei Tagesreisen (seemännisch: Etmale) entfernt. Unglaublich. Dazwischen nichts als arktischer Ozean. LONGYEARBYEN – HAUPTSTADT ZWISCHEN NATUR UND TOURISMUS Weiterlesen …

SPITZBERGEN VORAUS, SCHMELZENDE GLETSCHER UND SEGELN AUF DEM LAND

58. – 60. Reisetag

Spitzbergen, Hornsund (76°53,8´N, 015°18,8´E)

SPITZBERGEN VORAUS, SCHMELZENDE GLETSCHER UND SEGELN AUF DEM LAND

Spitzbergen  voraus

40sm südlich des wegen seiner weitläufigen Untiefen und Treibeisfelder gefürchteten Sørkaps von Spitzbergen laufen wir auf eine merkwürdige Wand zu. Blauer Himmel und vor uns eine ca. 300m hoch reichende, graue, undurchdringlich scheinende, über den gesamten Horizont reichende Wand. Nebel. Aber satt! Er verschluckt uns mit Sichtweiten von teilweise unter 20m (!). Mit höchster Konzentration und vor Anstrengung brennenden Augen versuchen eine Steuerbord- und eine Backbord-Wache irgendetwas zu erkennen. Einen Kreuzfahrer orten wir mit AIS und Radar, ebenso zwei russische Trawler in diesen fischreichen Gewässern, aber kleinere Growler, Baumstämme, einen ruhenden Pottwal? Vor allem das Eis macht uns Sorge.

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TROMSØ, DAS TOR ZUR ARKTIS

52. bis 55. Reisetag

Tromsø (69°39,10´N, 018°57´41´E)

Tromsø, das Tor zur Arktis.

Tromsø, die größte Stadt in der skandinavischen Polarregion, gilt als das »Paris des Norden«. Es liegt 300 Kilometer nördlich des Polarkreises, auf demselben Breitengrad wie der Norden Alaskas. Besiedelt war es schon zur Wikingerzeit, um 1250 wurde die erste Kirche gebaut. In der Hanse-Ära boomte der Handel und Kommerz. Um 1820 entwickelte es sich zum Hafen für den Seeverkehr ins Nördliche Eismeer. Tromsø war und ist der Ausgangs- und Zielhafen für viele Generationen von Eismeerskippern. TROMSØ, DAS TOR ZUR ARKTIS Weiterlesen …

NORWEGEN: SCHWARZES GOLD AUS DEM MEER

Norwegen: Schwarzes Gold aus dem Meer

Stavanger (58°58,30´N, 05°43,70´E)

Norwegen, die Ölnation

Der Muezzin ruft zum Gebet, seine Stimme hallt durch den Abend, die Sonne senkt sich hinter den Dünen, auf deren Kamm die endlose Weite der Wüste den Blick auf eine Karawane freigibt, die sich gemächlich ihrem Nachtlager nähert. Im Hintergrund glitzernde Retortenstädte mit Hochhausgiganten und die Ölbohrtürme, die das Schwarze Gold, das dem Mittleren Osten noch immer seinen Reichtum beschert, aus der Erde pumpen. NORWEGEN: SCHWARZES GOLD AUS DEM MEER Weiterlesen …

UNTER MOTOR KURS AUF NORDWEST

8. Reisetag

Stavanger (58°58,3´N, 005°43,7´E)

Unter Motor Kurs AUF Nordwest

Die Sonne lacht. Es ist winterlich kalt. Es ist ein wunderschöner Tag! Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Schinken, Ei und Marmeladenreserven aus Hamburg werfen wir die Leinen los und tuckern langsam aus der kleinen pittoresken Hafenbucht. Kirkehamn – du bist absolut einen Besuch wert! Wir hätten es hier länger ausgehalten und bedauern immer noch, dass das Restaurant geschlossen war. UNTER MOTOR KURS AUF NORDWEST Weiterlesen …

SEGELN, HAGEL UND EIN LEBEN IN BOCKENDER SCHRÄGLAGE

2. Reisetag

Middelfart – Grena, DK (55°30,47´N, 010°55,55´E)

SEGELN, HAGEL UND EIN LEBEN IN BOCKENDER SCHRÄGLAGE

Es weht eine frische Brise, als wir heute Morgen die Köpfe aus den kuschelig warmen Kojen nach draußen ins Cockpit stecken. 5°C, 5-6 Beaufort (bft), aber immerhin kommt die Sonne ab und zu durch. Das tiefhängende Grau in Grau des gestrigen Tages ist verschwunden. Mit einem super Frühstück lassen wir den Blick über das Panorama des alten Hafens der ehemaligen Fischer- und Fährstadt Middelfart schweifen. Die große, spätromanische, rote Ziegelkirche St. Nicolaj dominiert den alten Ortskern. In den terrassierten Gärten der Häuser am Hafenhang leuchten die Frühjahrsfarben fröhlich auf, wenn die hoch aufquellenden Cumuluswolken der Sonne eine Lücke lassen. Es ist Donnerstagmorgen. Kaum jemand ist unterwegs auf der Hafenstraße. Und die Wenigen zeigen mit ihren dicken Jacken und den hochgezogenen Schultern, dass auch den Dänen die Mai-Temperaturen noch eher zu winterlich sind.

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Behind the Curtain:

Beobachtungen und Gedanken am Wegesrand

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